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BYND

Konstantin Arnold

WACHS ISSUE #2

Dieses Magazin ist voll pubertärer Inbrunst. Losgelöst von elterlicher Erwartung, wie ein Spielplatz ohne Zäune. Wir nehmen süßes von Fremden und verpacken es in Geschichten, die für uns die Welt bedeuten. Unsere Worte sind keine gewürzten Buletten, sondern roh wie Mett von Landbauern. Wir nehmen keine Tropfen, sondern Eimer für die heißen Steine und hatten in der Unterstufe besseres zu tun, als auf Kommas zu achten. Wir freuen uns auf diese Ausgabe, wie auf einen Zungenkuss. Wir nutzen Altpapier und gehen verschwenderisch mit jeder einzelnen Seite um. Wir wollen Platz zum Lachen lassen und sind gottseidank zu unerfahren, um uns an Zeitgeist und Norm anzupassen. Dieses Heft ist die Frucht eurer Lenden, nur das wir bereits einen Namen parat hatten. Verwachsener als Erwachsene und dennoch unabhängiger als Indi – Trucks. Wir grüßen keinen zum Geburtstag und sind politisch sicherlich inkorrekt. Dafür aber zum Anfassen, zum Alt werden und irgendwie menschlich. Wie das Brot beim Abendmahl, nur drei Euro teurer. Sind wir die typischen deutschen Surfer? Ja, und ein Fußballer. Waren es die gern getragenen Surfmarken, deren Türen verschlossener waren, als die Herzen verletzter Frauen? Ja, und gut, dass wir die Schlüssel niemals fanden. Es ist nicht ernst, aber echt. Weil Namen nicht das Einzige sein dürfen, was uns unterscheidet. In Wachs liegt die Wahrheit und nicht in der […]

IM EIGENEN SCHAUFENSTER

Fernweh. gibt es ein missbräuchlicheres Wort, das strebsam arbeitenden nine to five Turisten das Gefühl vermittelt zwischen Abitur, Thesis und Anstellung eine Prüfung ausgelassen zu haben. Produktiv sein ist die Devise. Den Dingen Sinn geben Forderung Nummer eins. Traumstrand nach Traumstrand schmückt einen deutschen Desktop nach dem anderen und ausredende Argumente sind in Ottokatalogen auf Rate bestellbar. Kauf dich zufrieden und schätze es Wert, wenn zumindest zwei deiner Kollegen völlig hin und weg sind, wenn der bestellte Volkswagen mit den weißen Ledersitzen endlich abholbereit steht. Du wolltest immer Regisseur werden, doch hast leider nur die Nebenrolle im Film deines Lebens ergattern können. Beim Lesen der grafischen Salonrevulotion der aktuellen Surfersmag – Ausgabe, ist die Rede von diesem Wort, welches ich nicht mehr hören oder lesen kann. schreiben fällt mir allerdings am schwersten und ich bitte alle Backpacker packt euern Rucksack, mit den Erfahrungen, die ihr mit euern deutschen Brüdern und Schwestern an lauen Sangriaabenden ums Lagefeuer auf Facebook veröffentlichen konntet und fliegt nach Hause. hofft darauf, die Menschen mit denen ihr in Hostels gevögelt, gehustet und gefrühstückt  habt nie wieder zu treffen und seid gesegnet. ihr seid zwar nah dran, aber gleichen sich die Hintergründe eurer Urlaubsfotos mit denen eurer Artgenossen, bis auf den Unterschied, dass nicht Franz, sondern Ferdinand vor der Great Ocean Road posiert. De Facto ist dieses Fernwehgequatsche einfach nur ätzend. Nun ist genug provokantes Bollwerk aufgebaut, um die folgenden Zeilen in den richtigen Hals zu bekommen. Phasenweise sind wir als deutsche Vorzeigebürger dazu verdammt, zu funktionieren. Gewisse Aufgaben in gewisser Zeit mit einem gewissen Ziel zu erledigen. Sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die auf die Frage: was willst du? definitiv nicht als Antwort dienen würden. dennoch hat mich meine Mutter stets darauf hingewiesen,  dass der Eisverkauf an hawaiianischen Stränden, leichter zu verkraften sei, wenn man neben Sand noch einen Masterabschluss in der Tasche hätte. und außerdem sind substanzlose Berufe ziellos nicht zu ertragen. natürlich bin ich zufrieden, wenn die Steuererklärung im Kasten ist, hinter jeder Klausur eine Einskomma steht und ich mein Geld mit den Sachen verdienen kann, die mir Spaß machen. Gesundheit und Thüringer Knackwurst mal ganz ausgenommen. in heimatlichen Gefilden springe ich also von Ziel zu Ziel oder von Aufgabe zu Aufgabe mit dem stetigen Gefühl möglichst sinnbringend produktive Dinge zu tun. betrunken mit seinen Freunden skaten zu gehen, möchte ich hier ausdrücklich dazuzählen, um den Werterahmen abzustecken, den ich meine. ungeduldig versuche ich mein Leben jeden Tag  fertig zu Leben. Glücklich bin ich, weil es Perspektive gibt und nicht, weil jede Email meines Postfachs mit Bravour beantwortet ist. Ein Haus am Meer, ein charmanter Beachbreak vor der Tür, ein Hund der ins Ambiente passt und genügend Holz und Karohemden, um dem Kamin bis ans Lebensende eine Aufgabe zu […]

Superacht beim ersten Date 

Superacht beim ersten Date 

ALLES INKLUSIVE

Nach einigen durchzechten Nächten in Portugals Hauptstadt begann unser Trip im Hoheitsgebiet des portugiesischen Prinzen: Ericeira. Auf dem einzigen Campingplatz errichteten wir für die ersten beiden Nächte unser Lager, bestehend aus einem Ford Nugget und genügend Camping Gear, um eine Mondlandung auszustatten. Direkt am ersten Morgen nach unserer Anreise joggte ich, nicht zuletzt um mein Partyo Alto Gewissen zu erleichtern, in meinem 4/3’er E-Bomb zum nahe gelegenen Ribeira de Ilhas. Der Forecast versprach eine Session, wie man sie sich nach zwei ungesurften Monaten wünscht: vier Fuß, kaum Wind und eine zweistellige Periode. Doch bereits als ich den ersten Hügel passierte, zweifelte ich an meinen Interpretationsfähigkeiten, denn alles was ich vorfand war eine hüfthohe Welle am Shorebreak. Gleich drauf schaute ich auf meine Uhr und bemerkte, dass ich noch immer indonesischen Tidenhub, anstelle des portugiesischen eingestellt hatte. Deprimiert und verschwitzt machte ich mich also auf den Weg zurück und versuchte im morgendlichen Berufsverkehr einen Autofahrer davon zu überzeugen, dass mein Neopren höchstens von Innen nass sei und er mich doch getrost bis zum Campingplatz mitnehmen könne. Sechs Stunden später war Lowtide und das südlich gelegene Sao Juliao the place to be. Nach zwei weiteren Nächten fuhren wir über die portugiesische Golden Gate Bridge und fanden uns eine Stunde später in Lagoa de Albufeira wieder. Eine Region, die ich während meiner letzten Portugalaufenthalte immer ausgelassen hatte, bekam nun erstmalig ihre surfspezifische Chance. Jedoch ist zu erwähnen, dass es auch ihre letzte war, denn außer einer riesigen Lagune inklusive Flussmündung bietet die Region oberhalb von Setubal kaum Scoring Potential. In der Hoffnung einen schönen Stellplatz zu finden machten wir uns noch am Abend weiter gen Süden. In Porto Covo hatte ich auf unsere Karte den Vermerk „easy Camping“ ausgewiesen. Und das war es auch! Ein Stellplatz jagte den nächsten und das in unmittelbarer Küstennähe direkt neben einem verschlafenen Fischerdörfchen, in dem der Tourismus langsam aber sicher seinen Einzug zu […]

ALLAH IST GROSS!

Wenn vorzügliches Französisch durch teegelbe und alleinstehende Zähne dringt, man von Frauen lediglich die Pupillen bewundern kann und Wipeouts tatsächlich so lange dauern, wie sie sich anfühlen, darf ich dich in Marokko begrüßen. Ich biete dir und dem Küstenstreifen vom Panoramas-. bis hin zum allmächtigen Anchor Point das Du an. 800 Meter die ungefähr so viel mit Marokko zu tun haben, wie der Koran und Wodka Tonic. Taghazout ist ein Stück importiertes Abendland, umrungen von Gewürzen, Bergen aus Haschisch und erwachsenen Pointbreaks, die in der Historie sicherlich ihren schützenden Soll erfüllt haben.Letzteres, das Interesse an arabisch – afrikanischen Reisepasspaninis und der Geburtstag eines meiner engsten Freunde lockten mich und einen halben Billigflieger voller Gefolge in das Land der modern Collective. Nichtsahnend, dass die Wellen aus Kai’s Meilenstein binnen der nächsten 14 Tagen in Sachen Größe und Perfektion weitaus übertroffen werden sollten. Alles fast Nüchterne begann im Duty Free Shop – Flughafen Berlin Schönefeld. Mich, aufgrund des mitgebrachten Katers der letzten Nacht und Schlafstunden im Dispo, für die nächsten Tage mit Whiskey einzudecken, viel schwerer als nach einem Mittag bei Oma, Lebensmittel kaufen zu gehen. Da es für Europäer auf Surftrips immer einiges zu feiern gibt, siegte der Gruppenzwang und die Schnappsverkäuferin kassierte mich ab.Ein 30. Geburtstag stellt natürlich immer eine Herausforderung dar; nicht wegen des runden Aufwands, sondern weil diese Zahl für doppelt so viel Prophylaxe und Sesshaftigkeit, wie noch mit 15, steht! Außer du heißt Christoph Cornelius Zingelmann, hast lediglich Spritzen gegen das erwachsen werden bekommen und einen ostdeutschen Kumpel, der dich mit ausreichend marokkanischem Bioviagra ausstattet.Kein Geburtstagsgast blieb länger als Hercules, ein unglaublicher Swell, dessen Stormauge den Atlantikforecast in ein riesiges schwarzes Loch verwandelte. 20 Fuß bei 23 Sekunden und felsigem Untergrund machen Wellen zu Einfamilienhäusern. Man muss sich nur die Frage stellen, ob man mit 23 schon in eines einziehen möchte. Wir surften kaum Tage unter zehn Fuß und am 07.01.2014 nur noch im Internet. Lediglich eine Handvoll marokkanischer Alphatiere paddelte auf neun Fuß Guns, unter Anchor […]

نت أجمل شيء في حياتي, لا تمر ليلة علي من دون أن تأتي إلي فيها,إن قلبي ينبض لك ويناديك, لقد إشتقت لرؤيتك كثيراً ولضمك على صدري والإحساس بذلك بلا نهاية, أتامل بأن يتحقق هذا الحلم قريباً, أحبك

EIN BEITRAG ZUR ADOLESZENZ

acht Euro verteilt auf drei junge Männer bietet jedem von ihnen ein relativ bescheidenes Repertoire an kreativen Möglichkeiten. schließt man sich jedoch zusammen, eröffnen sich auf Flohmärkten gänzlich neue Spähern und das Unerreichbare scheint urplötzlich greifbar. trifft man in charmanten Verhandlungsgesprächen dann noch den richtigen Tonus der Marktleiterin, ist man kurz davor ein Plüschpferd bis auf die acht Eurogrenze zu reduzieren. ein Pferd mit Vorgeschichte. ein Pferd, das einst in Kinderzimmern auf den Namen Julia hörte, wird nun anonym durch dicht gedrängtes Partypublikum gedrängt. kaum einer von uns wusste, wie man mit einem Pferd umzugehen hatte, wobei ich von minimaler Vorerfahrung zehren konnte, die mir abgesehen von meinem Heimweg, zugutekam. der letzte musste den Gaul sicher nach Hause bringen. das bedeutete Fragen, Fotos und viel Humor in einer Phase des Abbaus. in einer Phase, in welcher man seine im Nachtleben verlorengegangenen Freunde verflucht, weil Pferdewitze minimal in zweier Gruppen zu verkraften sind. dann steht man da. es regnet. fünfuhrdreißig am Barbarossplatz mit einem Plüschpferd auf den Schultern. zuhause angekommen hat man noch zwei Gedanken. erstens stellt man das Pferd vor die Zimmertür seines new yorker Mitbewohners, der am nächsten Morgen laut losschreien wird, weil er im Halbschlaf Hunde fürchtet. und zweitens die Frage, ob diese pubertäre Leistung unserer Hormone nicht doch etwas fragwürdig sein könnte. die Antwort ist nein, weil die Frage: warum hast du kein Pferd? von originellerer Berechtigung […]

Ein Mann, wie du, bleibt da nicht stehen, wo der Zufall der Geburt Ihn hingeworfen.

G.E.Lessing

Dieser viel zu große Schreibtisch nimmt in meinem viel zu kleinen Zimmer viel zu viele Quadratemeter ein. Er bietet Platz für eine Hawaiipalme aus einem kölner Blumenladen. Völlig fehl am Platz, genauso wie der Junge, der gute 50 Zentimeter weiter durch die LCD Strahlen gebräunt wird, die in Zeiten von Dokumentationsdrang und angebissenen Äpfeln, das Tor zur Welt bedeuten. Mit 13 hatte ich mich erstmals an einer Knoblauchpflanze ausprobiert, auch wenn es vielleicht mit 14 gewesen sein könnte. Der Local unter den deutschen Lauchgewächsen wuchs fast bis ins Guinessbuch, wäre sie beim Transport in den Biologieuntericht nicht einen Kopf kürzer geworden. Ich hatte ein grünes Händchen, redete ich mir zumindest ein. Sogar der Schnittlauch schaffte es in meiner Regenrinne. Um meine Palme kümmere ich mich nachlässig pflichtbewusst, wie es sich für eine Zimmerpflanze gehört. Also warum wachsen aus ihrem viel zu kleinen schwedischen Franchiseblumenkasten nur gelbe Blätter? Grund dafür ist vielleicht die drei Jahre alte deutsche Erde, die ich meiner Nachbarin bei meinem Einzug gestohlen hatte. Vielleicht fühlt sie sich durch meine Kameras auf diesem viel zu großen Schreibtisch beobachtet? Vielleicht gehört sie aber einfach nicht hier her und sehnt sich in inbrünstiger Art und Weise nach der alleinstehenden Inselgruppe, der sie ihren Namen verdankt. Fakt ist: Ich habe keine Zeit für frische Erde und einen angemessenen Blumenkasten, denn ich bin dabei den meinigen zu finden. Getrieben von perfektionistischem Ehrgeiz, welcher eine Couch in meinem Zimmer überflüssig macht, der jungfräulichen Illusion alles erreichen zu können und Zitaten von Ephraim, plane ich die Zukunft, aber niemals die Gegenwart. So viel Raum muss sein, auch in einem sechzehn Quadratmeter Zimmer, dass öfter leer steht als Line Ups in Polen. Ich bereite mich vor und recherchiere. Ich muss für die nächten vier Monate ein richtiger Deutscher sein. Mit viel Arbeit, vielen Parties und viel […]

Australien
Neun Monate Surfen. Wie eine vom Doktor verschriebene Droge, die man pflichtbewusst morgens, mittags und abends zu sich nimmt. Es scheint als wäre man ein Teil von den Menschen, die am Meer groß geworden sind. Urlaubscharakter hat urplötzlich lediglich noch das Skype-Gespräch in die heimischen Breitengrade. Ganz unorthodox bleiben beim allabendlichen Bier zwei Fuß gleich zwei Fuß, weil keiner einem Glauben schenkt, wenn man quadriert wie ein richtiger Deutschtourist. Und dennoch sind die wirklich guten Jungs von einer unglaublichen Bescheidenheit geprägt, auch wenn sie mit 16 bereits Parko in D’bah Contests abgesägt hatten. Thomas Stubbs, Kai Hing, Blake Wilson und Dimity Stole sind nur ein paar Namen, die sich bereits über Queenslands Grenzen ausgebreitet haben. Paddelt man an einem Turn der eben Genannten vorbei, hat man das Gefühl jemand wirft Handgranaten in eine Welle. Surft man jeden Tag mit den eben Genannten bemerkt man den eigenen Fortschritt so sehr, wie die sich drehende Erde.

Singapur
Insgesamt waren es über 30 Stunden, die ich am wohl aufregendsten Flughafen der Welt verbringen durfte. Aber nicht wie im futuristischen Surfmovie mit zwei Freunden und einem MacBook! Nein, alleine und das ganz ohne technischen Schnickschnack des 21. Jahrhunderts. Neben basalen Bedürfnissen wie Essen, Schlafen und Bewegung verbrachte ich die Zeit damit ein paar Zeilen zu Papier zu bringen, aus denen im Endeffekt dieser Text geworden ist.

Indonesien
Dreieinhalb Stunden später wurde mein westlich geprägter Horizont gesprengt. Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, was es war. Der unzähmbare Verkehr, die fast flüssige Luft oder mein Driver, der mir so viele Fragen stellte, das ich mit dem Antworten gar nicht mehr hinterherkam. Ich verbrachte eine ganze Zeit in Keramas und sollte in naher Zukunft weiter nach Bukit, um nach sechs Monaten das Mädchen wiederzutreffen, für das es sich zu Warten gelohnt hatte. Wir bereisten Lembongan, wurden in Lombok übers Ohr gehauen und hatten eine unglaubliche Zeit, in einer Welt, in der man sogar die Polizei kaufen konnte. Menschen zwischen Missgunst und Interesse. Indonesien ist eine Hure! Wunderschön und dreckig zugleich. Ein Gegensatz folgt dem Nächsten und man surft Bilderbuchwellen inmitten von Treibmüll und brechreizendem Surftourismus. Ich hatte in sechs Wochen mehr Barrels als in den Urlaubsgeschichten deutscher Surftouristen und keinen nennenswerten Kontakt mit scharfem Riff. Ist es über Kopf hoch, die richtige Tide und die erste Setwelle, bei der man die Insight völlig in den Sand gesetzt hat, gibt es Saures. Ansonsten hat man aber solch einen Ständer im Wasser, dass es schon fast wehtut diese ozeanischen Schönheiten anzupaddeln.

Singapur
Ironie des Schicksals oder einfach fehlendes Buchungstalent? Eine Antwort auf diese Frage konnte ich während meines zweiten Aufenthalts über 30 Stunden nicht finden. Während meine Freundin den direkten Anschlussflug bekam, durfte ich zum zweiten Mal „Bear Grills: Flughafenepisode“, spielen.

Zuhause
Das Erste was passiert, wenn man nach zwei Monaten Indonesien wieder vor dem heimischen Kleiderschrank steht, ist das vier Jahre alte Bintang Tanktop in den Restmüll zu werfen. Verstärkt wird der Drang zu dieser Handlung in meinem Fall noch durch mein Auslandssemester in Australien. Doch was passiert danach? Uni, Leben um zu Arbeiten und Termine einhalten? Bei welchem Resozialisationsprogramm kann ich mich eintragen? Nebenwirkungen sind das frühe Aufwachen, das frühe Einschlafen und ein sportliches Vakuum, das nicht mal durch eine gute Skatesession, gefüllt werden kann. Hätte ich nicht so eine schöne Freundin, wäre ich wohl nie wieder gekommen.

was willst du? du kannst nicht einfach nur zufrieden sein wollen! du kannst die dinge nicht einfach nur so nehmen, wie sie sind! was willst du? du willst dein leben rechtfertigen? dann lebe so intensiv, wie möglich; sei ein spiegel der gelebten möglichkeiten! und sie werden sich erinnern.